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Elisabeth wird heute zwar häufig mit der Wartburg in Verbindung gebracht, diese war jedoch lediglich eine starke Festung in der Nähe der Stadt Eisenach. Hermann von Thüringen war neben dem Herzog von Österreich einer der wichtigsten Förderer der Dichter und Minnesänger des Hochmittelalters. Nicht eindeutig zu klären ist, ob Elisabeth bereits von an mit ihrem späteren Ehemann Ludwig verlobt war. Bereits frühe Beschreibungen ihres Lebens stellen ihn als den erstgeborenen Sohn dar, mit dem die ungarische Königstochter verlobt war.

Es gibt jedoch eine Reihe von Indizien, die nahelegen, dass der früh verstorbene Hermann der erste Sohn und damit derjenige war, mit dem Elisabeth verheiratet werden sollte.

Dafür spricht, dass es gewöhnlich der erstgeborene Sohn war, der den gleichen Vornamen wie sein Vater erhielt; dass sich später Ludwig und Elisabeth mit lieber Bruder beziehungsweise liebe Schwester ansprachen und dass nach dem Tod Hermanns am Hof von Thüringen erwogen wurde, Elisabeth zu ihrer ungarischen Familie zurückzusenden.

Zu diesen Überlegungen mag auch geführt haben, dass nach dem gewaltsamen Tod der Gertrud von Andechs der versprochene zweite Teil der Mitgift ausbleiben sollte, welche die Mutter für den Zeitpunkt der Verehelichung ihrer Tochter in Aussicht gestellt hatte. Elisabeth wurde sehr früh damit konfrontiert, dass ihr Wert als Mensch vor allem in Geldwert bemessen wurde. Es wurde behauptet, sie habe eine weniger reiche Mitgift erhalten, als dem hohen Rang des Schwiegervaters und des zukünftigen Schwiegersohnes entspreche.

Sie schildert Elisabeth als ein lebhaftes, willensstarkes und einfallsreiches Kind mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und von ausgesprochener Frömmigkeit. In den Hagiographien wird dies so interpretiert, dass dies schon sehr frühzeitig zum Konflikt mit ihrer zukünftigen Schwiegermutter Sophie von Thüringen geführt habe. Die Weitergabe eines solchen als überaus kostbar zu wertenden Gebetbuches an die Schwiegertochter statt an die leiblichen Töchter spricht für ein besseres Verhältnis zwischen Schwiegermutter und -tochter, als es die späteren Heiligenlegenden schildern.

Die Ehe, so berichten die Quellen übereinstimmend, war glücklich. Danach war Ludwig von Thüringen — durchaus ein zielstrebiger und mitunter skrupelloser Machtpolitiker [15] — seiner Ehefrau mit einer Treue und einem Feingefühl zugetan, die sich von den Gepflogenheiten seiner Standesgenossen unterschieden. War ihr das nicht möglich, trug sie nach dem Zeugnis der Isentrud von Hörselgau Trauerkleidung.

Ihre tätige Hilfe für Bedürftige und Kranke fand seine Unterstützung, nach dem Zeugnis der Dienerinnen hat er sie dazu ermutigt. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts hatte sich in Europa eine breite religiöse Armutsbewegung etabliert. Sie fand ihren Niederschlag unter anderem im Beginentum. Weibliche Laien lebten entsprechend dem apostolischen Ideal in Armut und Keuschheit, ohne sich den Regeln eines Ordens zu unterwerfen, und bestritten ihren Unterhalt aus karitativer Tätigkeit.

Zu ihren prominentesten Vertreterinnen zählte die verstorbene Maria von Oignies , eine französische Adelige, die ihren Ehemann dazu überreden konnte, auf allen Reichtum zu verzichten, und die sich letztlich in Oignies gemeinsam mit anderen Frauen der Pflege von Aussätzigen widmete. Die Hinwendung zum radikalen Armutsgedanken fand ihren Ausdruck in eindrucksvollen Gesten: Elisabeth verzichtete darauf und ging mit ihren Vertrauten — vermutlich Guda und Isentrud von Hörselgau —, gekleidet in ein einfaches wollenes Kleid, mit ihrem Säugling zu einer weit entfernten und nur auf steinigem Wege zu erreichenden Kirche.

Lediglich das Lamm, das sie anlässlich der Geburt ihres Kindes dem Altar darbrachte, war die Opfergabe einer Wohlhabenden. Die später entstandenen Legenden um ihre Person haben diesen Widerspruch aufgegriffen: Elisabeth von Thüringen habe als eines ihrer letzten Kleidungsstücke ihren reich geschmückten Mantel an einen Bettler verschenkt. Ob das eine reine Legende ist, oder die Dienerinnen ihn dem Bettler schlichtweg wieder abgenommen hatten und diese Geschichte erfunden hatten, bleibt offen.

Bereits während ihrer Lebensjahre als Landesfürstin begnügte sich Elisabeth nicht mehr mit dem Geben von Almosen, sondern begann im Dienst um Kranke und Bedürftige schwere und von ihren Zeitgenossen als entwürdigend angesehene Tätigkeiten zu verrichten. Sie spann Wolle und webte mit ihren Dienerinnen daraus Tücher, die sie unter den Armen verteilte.

Sie wusch und bekleidete Verstorbene und sorgte für ihre Beerdigung. Diejenigen, die noch arbeitsfähig waren, erhielten Arbeitsgeräte und feste Kleidung, um für sich selbst zu sorgen. Das räumte ihm umfangreiche Rechte ein: Klöster, Stifte und einzelne Priester überprüfte er auf die strikte Einhaltung der Ordensregeln und der kanonischen Vorschriften.

Stellte er Missstände fest, konnte er reformierend eingreifen und gegebenenfalls sogar Kirchenstrafen verhängen. Konrad war wegen seiner Dogmatik umstritten, galt als machtgierig und stand in dem Ruf, ein unbarmherziger Verfolger derer zu sein, die nach seiner Überzeugung der kirchlichen Lehre nicht folgten. Sie versprach, Konrad Gehorsam zu leisten, sofern dadurch die Rechte des Landgrafen nicht eingeschränkt würden, und für den Fall, dass Ludwig vor ihr sterben sollte, unbedingten und uneingeschränkten Gehorsam sowie darüber hinaus immerwährende Keuschheit.

Diese Forderung stand im Einklang mit denen der religiösen Armutsbewegung, die die unerträglich hohen Belastungen weiter Bevölkerungskreise durch die Kriegsführung und die prunkvolle Hofhaltung der weltlichen und kirchlichen Herrscher anklagte.

Mitunter konnten sie und die Frauen ihres Gefolges ihren Hunger nur notdürftig stillen. Matthias Werner hat in seiner Analyse des Verhältnisses zwischen Elisabeth und Konrad von Marburg darauf aufmerksam gemacht, dass erst die Bindung an den einflussreichen und am Hofe angesehenen Kreuzzugsprediger es ihr erlaubte, in solch einer für ihre unmittelbare Umgebung provozierenden Weise zu leben.

Diese Lebensform wäre aber auch nicht möglich gewesen, hätte Ludwig sie nicht gewähren lassen. Die schwangere Elisabeth begleitete ihren Mann noch bis zur Grenze Thüringens und nahm erst dort von ihm Abschied.

September, kurz nach der Einschiffung in Otranto , starb er an einer Infektion. Sein Tod wurde lange vor ihr verheimlicht, aber Elisabeth ahnte es und forderte die Familie auf, es ihr zu sagen. Als sie von seinem Tod erfuhr, brach sie zusammen: Mit dem Tode ihres Ehemannes war Elisabeth der Person beraubt, die sie bislang vor offenen Konflikten mit ihren Verwandten, Hofbeamten und den Vertretern des heimischen Adels bewahrt hatte.

Die Spannungen mit der Verwandtschaft resultierten nicht allein aus ihrer Frömmigkeit, sondern vor allem aus der Furcht vor der Einflussnahme und der Einverleibung ihres beträchtlichen Besitzes durch Konrad von Marburg. Durch die Gelübde Elisabeths hatte er die vollkommene Kontrolle über sie und damit auch über den künftigen, noch minderjährigen Landgrafen.

Ludwig hatte wie ein Puffer zwischen allen Protagonisten fungiert. Nach seinem Tod dauerte es nicht lange, bis die Konflikte, die zuvor mühsam unterdrückt wurden, offen eskalierten. Die Gründe hierfür liegen laut seiner Summa vitae bei der noch ausstehenden Tilgung von Schulden, die ihr Mann mit der Vorbereitung auf den Kreuzzug aufgenommen hatte sowie in ihrem Willen, das verbliebene Erbe zum Nutzen der Armen einzusetzen, statt es an die Familie fallen zu lassen. Dies war zu dieser Zeit ein gelegentlich praktiziertes Vorgehen, um die Interessen hochgeborener Minderjähriger oder Witwen gegenüber missgünstigen Verwandten zu schützen.

Konrad wurde somit zum kirchlichen und rechtlichen Vormund der zwanzigjährigen Elisabeth mit kompletter Verfügungsgewalt über all ihre Belange und ihren Besitz. Heinrich Raspe , der jüngere Bruder Ludwigs, der Elisabeth für nicht zurechnungsfähig hielt, hatte gleich nach dem Tod seines Bruders in Vertretung des erst fünfjährigen Hermann die Regentschaft übernommen und ihr als eine seiner ersten Handlungen die Verfügungsgewalt über die Ländereien und Einkünfte entzogen, die ihr Ludwig als Witwengut zugesichert hatte.

Ein Wohnrecht wurde ihr gleichwohl zugestanden sowie das Recht, weiterhin an der landgräflichen Tafel zu speisen, was sie jedoch wegen der durch Konrad von Marburg auferlegten Speisegebote verweigerte. Elisabeth und ihre Hofdamen wurden hin- und hergeschoben.

Unter den wohlhabenderen Bürgern Eisenachs wagte es keiner, sie in sein Haus aufzunehmen. Als erste Unterkunft diente ihr der Schuppen einer Gaststätte, der zuvor als Schweinestall genutzt worden war, [23] dann suchten sie Zuflucht in einer Kirche. Aus dem Schloss wurden ihr ihre drei kleinen Kinder nachgebracht. Dann kamen sie bei einem Priester unter, der sie aber bald aufforderte, in ein anderes Haus zu ziehen, deren Besitzer Elisabeth aber nicht leiden konnten.

Sie quartierten die Gesellschaft in einem winzigen Raum ein, obwohl viele Räume frei waren. Als die Hausbesitzer Elisabeth beleidigten, zog sie auch dort wieder aus und kehrte mit den bitteren Worten in den Schweinestall zurück: Konrad wollte Elisabeth vollkommen vom Einfluss ihrer Familie isolieren; so sorgte er dafür, dass ihre bisherigen Vertrauten Guda und Isentrud von Hörselgau nach ihrer Umsiedlung nach Marburg nicht mehr mit ihr zusammenleben durften.

Er fürchtete nämlich, wir würden mit ihr über ihren früheren Glanz sprechen, und sie könnte dadurch in Versuchung geraten und ihm nachtrauern. Um sie zur Anhänglichkeit zu Gott allein zu führen, entzog er ihr jeglichen menschlichen Trost, den sie aus unserer Nähe hätte schöpfen können.

Untergebracht in einem einfachen Haus, lebte sie gemeinsam mit zwei von Konrad ausgesuchten Frauen, einer jungen Frau aus einfachstem Stand und der vornehmen, älteren und von Konrad selbst als unfreundlich bezeichneten Witwe Hedwig von Seebach.

Er schrieb später, dass die eine sie Demut und die andere sie Geduld lehren sollte. Ihre früheren Mägde berichten im Libellus , dass sich Elisabeth nicht einmal traute, mit ihnen zu reden, wenn sie sie besuchten, da Konrad es ihr verboten hatte.

Auch die Familie mütterlicherseits wurde aktiv. Kurz nach der Beisetzungsfeierlichkeit konnte Konrad bei der landgräflichen Familie durchsetzen, dass Elisabeth zwar nicht ihre Witwengüter, aber eine Entschädigungssumme von 2. Sie selbst sollte im Spital als einfache Spitalschwester Dienst tun. Sie radikalisierte sich in dieser Zeit immer mehr und entwickelte eine eigene dogmatische Glaubensauffassung, die sie kompromisslos sich und anderen abverlangte.

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